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04.10.2011 Wing Tsun Schule eröffnet in Pinneberg

Pinneberg (oc) Die Wing Tsun Schule Pinneberg zieht um, und zwar nicht nach Elmshorn, wie wir es in der vergangenen Woche berichtet hatten. Die Schule bleibt in Pinneberg, am 4. Oktober eröffnet die Kampfsportschule ihre neuen Pforten in der Richard-Köhn-Strasse 63-67. Zu diesem Anlass bietet die Schule 2 Wochen lang Schnupperstunden an.

Unterrichtet werden die Grundlagen der Selbstbehauptung unter Einsatz von Mimik, Stimme,Gestik und Haltung. Des weiteren werden effektive Selbstverteidigung, speziell für Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer gelehrt. Im Mittelpunkt des Trainings steht eine ca. 300 Jahre alte Kampfkunst aus China, die erfunden wurde um sich gegen stärkere Angreifer wehren zu können.

Neben Spass mit Gleichgesinnten, stehen Fitness, ChiKung und Schlagpolstertraining auf dem Programm. Weitere Informationen erhalten sie direkt von Trainer und Schulleiter Oliver Drobczyk unter der telefonnummer 04121 4751899 oder im Internet unter
www.wt-pinneberg.de

27.07.2011 Der Mittwoch - Sicherheit auf dem Schulweg

Selbstverteidigungsexperte gibt Eltern Tipps zu Übungen

PINNEBERG (ehn). Die Vorfreude bei vielen Mädchen und Jungen steigt: In etwa drei Wochen beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt - die Einschulung. Zukünftige Erstklässler erwarten viele neue Eindrücke und Erfahrungen. Langsam werden sie ans Schreiben, Rechnen sowie Lesen herangeführt oder lernen neue Klassenkameraden kennen, die zu Freunden werden können. Doch die neue Situation birgt auch Gefahren. Der Straßenverkehr, neue Wege sowie Fremde, die nichts Gutes im Sinn haben, so genannte Mitschnacker, oder sogar gewaltbereite Menschen. Eine Aufgabe von Eltern sollte sein ihre Sprösslinge für solche Vorkommnisse zu sensibilisieren.

Oliver Drobczyk (41) führt Gewaltpräventionskurse für Kinder in Pinneberg, Elmshorn sowie Wedel durch, und gibt Tipps für einen sicheren Schulweg. Als eine der ersten Maßnahmen empfiehlt der Selbstverteidigungsexperte, dass Eltern mit ihren Kinder die Strecke zur Schule abgehen sollten. Dabei gilt: „Der kürzeste Weg muss nicht der sicherste sein“, so Drobcyck. Die bessere Wahl seien Orte, an denen viele Geschäfte liegen oder viele Passanten zu erwarten sind - um in Notfällen erwachsene Personen ansprechen zu können. Ein weiterer wichtiger Aspekt sei, dass es besser wäre wenn die Mädchen und Jungen diese Distanzen immer in Gruppen zurücklegen.

Egal ob allein oder nicht, sollten die Heranwachsenden lernen, Distanz zu Fremden zu halten. Und wenn ein Abc-Schütze beispielsweise nach dem Weg gefragt wird, rät Drobczyk mit „Ich bin ein Kind, fragen sie einen Erwachsenen“ zu antworten. Um diese Verhaltensweisen zu verinnerlichen empfiehlt der Selbstverteidigungsexperte Rollenspiele durchzuführen: „Wichtig ist nicht nur die Theorie, sondern auch die Praxis.“ Erleben sei eben wichtiger als nur zuhören.

Für gewisse Übungen dürften durchaus auch Freunde und Bekannte hinzugezogen werden, denn beispielsweise gelte es ein Codewort zu vereinbaren, wenn die Eltern ihre Kinder nicht von der Schule oder dem Hallenbad abholen können. Mit diesem Begriff werde dann deutlich, diesen Menschen zu vertrauen.

Keine Chance für eine direkte Ansprache

Fremden sollte die Chance genommen werden, die Mädchen und Jungen auf ihre „Seite zu ziehen“. Dazu zählt, um eine direkte Ansprache zu vermeiden, keine Namen auf dem Schulranzen sichtbar zu platzieren. „Außerdem sollte erklärt werden, dass es keine Geheimnisse gibt, die Mama und Papa nicht wissen dürfen“, erläutert Drobczyk. Denn Täter würden es immer wieder probieren, mit einer Verheimlichungs-Taktik ihre Opfer „mundtot“ zu machen - dazu zählten ebenso „Bestechungsversuche“ mit Süßigkeiten oder Kuscheltieren. Weitere Vorkehrungen sind unter anderem, mit den Mädchen und Jungen das Schreien zu üben, damit sie im Notfall laut um Hilfe rufen können.

Drobzcyk beruft sich bei diesen Tipps auf eine Zusammenstellung, die von Polizisten und Erziehern erarbeitet wurde. Sie bildet neben fernöstlichen Selbstverteidigungstechniken die Grundlage für „Wing Tsun Kids“ - einem vom Übungsleiter angebotenen Selbstverteidigungskursus für Kinder. Seit 2004 richtet der Kampfkunstlehrer diese speziellen Übungen aus. Kürzere Gewaltpräventionsangebote bietet der 41-Jährige auch für Schulen und Kindergärten an. Weitere Infos finden Interessierte unter www.selbst- verteidigung-nord.de.




21.10. 2010 Wochenblatt Wedel - Die Kraft des Gegners zur Verteidigung nutzen

WingTsun ist wirkungsvoll und macht Spaß
WEDEL (pl). WingTsun, gesprochen „wengchun” bedeutet in die deutsche Sprache übersetzt „schöner Frühling”. WingTsun ist eine alte chinesische Kampfkunst, die vor mehr als 250 Jahren von zwei Frauen entwickelt wurde. Ihr Ziel war es, Techniken zu entwickeln, um sich insbesondere gegen stärkere Angreifer verteidigen zu können. Auch in Deutschland hat WingTsun inzwischen viele Anhänger gefunden, die von dem Prinzip, die Kraft des Gegners zu nutzen, um sich gegen diesen zu erwehren, begeistert sind. In Wedel, wo Oliver Drobczyk eine WingTsun-Schule betreibt, wurde das geniale System mit der Psychologie, Körpersprache und rhetorischen Mitteln verbunden und so eine ideale Selbstverteidigung beziehungsweise Selbstbehauptung für die heutige Zeit entwickelt. Gezielt kann so auf die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen, Frauen und Männern eingegangen werden. In Wedel starten in der kommenden Woche (28. Oktober) neue Kurse. Trainiert wird dann immer donnerstags und freitags in der Turnhalle der Albert-Schweizer-Schule. Beginn ist um 18 Uhr. Zielgruppe sind Jugendliche ab zwölf Jahren und Erwachsene. Das Training wird Mutlu Topcu, 10.Schülergrad übernehmen. er ist Meisterschüler des Schulinhabers. Interessierte können sich auf der Homepage des Schule informieren. Sie ist über die Internet-adresse www.wingtsun-wedel.de zu erreichen. Telefonisch kann Oliver Drobczyk unter der Rufnummer 04121/4751899 erreicht werden.





30.12.2006 Hamburger Abendblatt - Kampfsport: Wing Tsun demnächst auch in Pinneberg

PINNEBERG. Die Wing-Tsun-Schule in Elmshorn ist bereits ein voller Erfolg. Nun möchte der professionelle Ausbilder Oliver Drobczyk die chinesische Kampfkunst auch in Pinneberg unterrichten (die PZ berichtete). "Wing Tsun ist eine Kunst, die vor 280 Jahren von zwei Frauen entwickelt wurde, um sich gegen stärkere Gegner behaupten zu können", erklärt Drobczyk. Dabei steht zunächst die Selbstbehauptung im Vordergrund. Nicht provozieren, eine aufrechte Körperhaltung, eine energische Stimme und nur im Notfall reagieren - das sind die Grundlagen, die hauptsächlich im Unterricht vermittelt werden.

Unter professioneller Anleitung werden dann neben der Selbstverteidigung unter anderem auch Körpergefühl und Bewegungsvermögen gestärkt, "aber es wird natürlich auch Gesundheit und Fitness gesteigert", so der Ausbilder. Am 14. Januar (Sonntag), präsentiert Oliver Drobczyk in einer ersten Info-Veranstaltung in der Theodor-Heuss-Schule (Datumer Chaussee) theoretische und praktische Inhalte des Unterrichts. Um 15 Uhr sind zunächst Kinder und um 16 Uhr Jugendliche mit ihren Eltern eingeladen, ehe um 17 Uhr Frauen und Männer jeden Alters willkommen sind. Weitere Infos bei Oliver Drobczyk unter der (Tel. 0431/3184161).tb

HINWEIS: Die aktuelle Telefonnummer lautet 04121-4751899




21.10.2006 Hamburger Abendblatt - Die verborgene Kraft

Kampfsport Ein Unterrichtstag in der Wing-Tsun-Schule Elmshorn

Die verborgene Kraft - 
Nicht provozieren, aufrechte Körperhaltung, nur im Notfall reagieren - diese Grundlagen fernöstlicher Selbstbehauptung und Selbstverteidigung vermittelt Oliver Drobczyk an der Kaltenweide.

Von Thorsten Busse

Elmshorn -

Oliver Drobczyk steht vor seinen fünf- bis achtjährigen Schützlingen und verbeugt sich. Seine Schüler tun es ihm nach und rufen laut "Choi Hing" (etwa: "Hallo und Guten Tag "). Der 37-Jährige ist Trainer und Ausbilder in der Wing-Tsun-Schule in Elmshorn, die vor einem halben Jahr an der Kaltenweide eröffnet wurde. Eine weitere Schule ist zum Jahreswechsel in Pinneberg geplant, "doch ich möchte erst einmal diese in Elmshorn etablieren", sagt Drobczyk, der zweimal pro Woche aus Kiel anreist, um die Kampfkunst Wing Tsun zu lehren.

Vor knapp zehn Jahren hat sich Drobczyk für diese Sportart entschieden, die seit 1976 in Deutschland bekannt ist. "Keith Kernspecht hat damals den Großmeister Leung Ting nach Kiel eingeladen", berichtet Drobczyk. Der 62-jährige Kernspecht gilt heute als "Vater des Wing Tsun in Europa" und ist nach dem chinesischen Großmeister der höchstgraduierte Wing-Tsun-Meister der Welt. Mehr als 50 000 Menschen in Europa haben sich mittlerweile der Kampfkunst Wing Tsun verschrieben, und es werden ständig mehr.

Während es den Erwachsenen hauptsächlich um das Erlernen der exotischen Kampfkunst, der Selbstverteidigung und um die Fitness geht, steht bei den jüngeren Teilnehmern vor allem Selbstbehauptung im Vordergrund. Das sieht auch Silvia Ponelles aus Elmshorn so. Sie ist Mutter zweier Kinder, Michel (8) und Johanna (5). "Johanna weiß noch nicht genau, ob sie Wing Tsun erlernen möchte. Aber für meinen Sohn Michel ist es sehr wichtig, dass er in diesem Kurs dabei ist. Meine Kinder sollen lernen, sich anderen gegenüber zu behaupten."

Der Schauplatz hat sich mittlerweile verlagert - vom Übungsraum auf den benachbarten Parkplatz. Die Kinder sollen lernen, sich von Fremden fern zu halten. Drobczyk sitzt zu diesem Zweck in seinem Auto und spricht die jeweils einzeln an ihm vorübergehenden Teilnehmer laut an. Wenn er zu aufdringlich wird oder ihnen gar zu nahe kommt, sollen sie laut "Feuer" rufen: "Auf ,Hilfe' reagiert doch kaum noch jemand." Silvia Ponelles als aufmerksame Beobachterin hinzu. Manchmal kommt zwar noch der spielerische Leichtsinn ins Spiel, doch Drobczyk unterbricht sofort und ermahnt seine Schützlinge eindringlich.

"Aber im Prinzip haben alle den Sinn dieser Übungen verstanden. Vor allem die Kinder können oft nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden. So ist es wichtig, dass sie solchen Situationen sofort aus dem Weg gehen", sagt er.

Zurück im Übungsraum stehen andere Inhalte im Vordergrund. "Die Kinder sollen mutig schauen, sich gerade hinstellen und Stop' sagen", erläutert Drobczyk. Auch hier greift er bei den verschiedenen Übungen immer wieder ein. "Gerade die Handsprache und eine laute, energische Stimme machen eine Menge aus." Teresa und Enno Schinkel-Voggenreiter, beide sechs Jahre alt, sind zwei andere Kursteilnehmer. Nach zwei Monaten Wing Tsun stellt Mutter Heike fest, dass "meine Kinder viel mutiger geworden sind. Sie wollten sich früher einfach nicht wehren".

Zum Abschluss der einstündigen Einheit werden in spielerischer Form noch einmal einige der Inhalte trainiert. "Stopticker" heißt die Trainingsform. Wer nicht schnell genug "Stop" sagen und die geeignete Körperhaltung einnehmen kann, wird vom Gejagten zum Jäger. Alle sind mit Begeisterung dabei, bevor Oliver Drobczyk die Stunde beendet. Alle Kinder stellen sich in einer Reihe vor dem Trainer auf, verbeugen sich und rufen laut "Choi Hing".

Für Drobczyk ist es wichtig, dass die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen bei einer entsprechenden Bedrohung die Initiative ergreifen. "Nicht provozieren, aber aufrechte Körperhaltung, energisches Gehen und eine laute Stimme, das alles wird immer wieder trainiert", führt der Kieler Coach, der selbst den zwölften Schüler-Grad inne hat und gerade in der Ausbildung zum ersten Techniker-Grad ist, die wichtigsten Inhalte auf. Der 37-Jährige ist mit Begeisterung bei der Sache, hat alles im Blick und immer einen Tipp parat. Assistiert wird er dabei von Übungsleiter Ralf Bülow.

Seit der Eröffnung der Schule im Frühjahr verzeichnet der Trainer mittlerweile 31 Teilnehmer in den Kursen - Tendenz steigend. "Denjenigen, die sich nach einer Schnupperstunde für Wing-Tsun entscheiden, bieten wir Halbjahres- und Jahresverträge an." Für die zum Jahreswechsel in Pinneberg geplante Wing-Tsun-Schule fehlen dem Kieler aber noch geeignete Räumlichkeiten. Wer Oliver Drobczyk in dieser Hinsicht weiterhelfen kann, kann ihn telefonisch unter 0431/318 4161 kontaktieren.

erschienen am 21. Oktober 2006
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